Als Projekthunde® bezeichnen wir Hunde, die nach unserer weltweit einzigartigen Konzeption ausgebildet wurden.

Da es Bundesweit keine einheitlichen Richtlinien zur Ausbildung von Hunden für Therapie und Pädagogik gibt, haben wir unsere Ausbildungen und alle damit verbundenen Inhalte als Marke und Qualitätsstandart schützen und als anerkannte Ausbildung durch das Bundesministeruim für Schule, Bildung und Kultur akkredritieren lassen.

Im Verlaufe der Ausbildungen erlernen die Hunde eine Vielzahl von Rollenspielen um die späteren Einsätze lebendig zu gestalten.
Dieser Bereich wird überwiegend nonverbal trainiert um eine zeitgrechte Steuerung des Hundes zu gewährleisten und diesem eine notwendige Sicherheit (positives Feedback) zu geben. Hörzeichen werden zum Zwecke der Arbeit mit den Klienten zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.
Erfolgt der spätere Einsatz in Gruppen, dient der Hund als Medium, Eisbrecher und Motivator zur Erreichung der Zielsetzungen.
Zurückhaltende Kinder können gestärkt, oder nicht tolerierbares Verhalten durch den Hund reduziert werden.
Durch den Einsatz des Hundes entstehen ganz andere Möglichkeiten der Kommunikation untereinander, speziell für Klienten, die bereits Hilf,- oder Helfermüde sind.
Gerade Kinder, die im Umgang mit Anderen Defizite aufweisen, erleben über die Anwesenheit eines vertrauten Hundes eine Möglichkeit, sich Menschen in ihrem Umfeld zu öffnen, diese zu verstehen, sich mitzuteilen und am Gruppengeschehen wieder teil zu haben.
Für Einige ist der Hund bei angst- behafteten, schwierigen Gesprächen ein stiller Verbündeter, der ihnen Sicherheit vermittelt und ihnen manchmal so erst die Möglichkeit eröffnet, über sensible Themen oder negative Geschehnisse zu sprechen.

Zielgruppen

Die Einsätze unserer Hunde erfolgen in:

  • –  Kitas
  • –  Grundschulen und weiterführende Schulen
  • –  Förderschulen mit verschiedenen Schwerpunkten
  • –  Förderzentren
  • –  sonst. soziale Einrichtungen
  • –  Jugendämter (Familienhilfe)
  • –  Sportvereine
  • –  Altenheimen
  • –  und bei EinzelpersonenDie Zielgruppe unserer Teilnehmer beginnt mit dem 4. Lebensjahr und endet mit den Besuchsdiensten in Senioreneinrichtungen.

Ausbildungsverlauf

Grundvoraussetzung ist eine vorangegangene Eignungsprüfung des Hundes.

Die Dauer und Kosten der Ausbildung

  • 30 Theorie-Unterrichtsstunden
  • 9 Unterrichtsstunden (Gruppenunterricht) auf dem Hundeplatz
  • 6 Unterrichtsstunden Hospitation
  • 6 Unterrichtsstunden Heimarbeit
  • 3 Unterrichtsstunden Umsetzung
  • Abschlussprüfung (Sachkundeprüfung Theorie, Praxisteil)
  • Die Teilnehmer erhalten nach bestandener Prüfung ein Zertifikat.
  • Die Unterrichtsstunden Hospitation & Heimarbeit  werden individuell mit dem Teilnehmer abgestimmt.

Kosten: 2200 € (incl. Arbeitsmaterial und Prüfungskosten)

Start der nächsten Ausbildung:  10.11.2017